U23: Der erste Punkt ist da!

20. September 2026
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Ein umkämpftes Spiel der HSG gegen den Aufsteiger aus Dormagen endet dramatisch 31:31.
Nach den ersten drei Spieltagen mit ernüchternden Ergebnissen sicherte sich die HSG damit erstmalig etwas Zählbares, auch wenn durchaus ein Sieg möglich gewesen wäre.
Im ersten Durchgang sahen die 203 Zuschauer in der Sporthalle Dutenhofen ein enges Spiel, in dem sich kein Team bedeutend absetzen konnte. So legte zunächst Dormagen II zum 7:8 stets ein Tor vor, die HSG zog nach. Dabei agierte der Angriff nach einem zuletzt schwachen Auftritt bei den Bergischen Panthern verbessert. Insbesondere Youngster Felix Schneider schloss wiederholt erfolgreich ab und erzielte 5 Tore vor der Halbzeit. Im Vorfeld warnte Trainer Schuchmann vor dem agilen, zweikampflastigen Angriffsspiel der Gäste, dem Unterbau des Dormagener Zweitligisten, was sich auch im gesamten Spielverlauf bewahrheiten sollte. Nach der 10:8 -Führung der HSG setzte Dormagen auf den siebten Feldspieler und konnte die daraus entstehenden Lücken der Dutenhofener Deckung zu oft nutzen, sodass zur Halbzeit ein 15:15 auf der Anzeigetafel prangte.
In Halbzeit zwei erwischte dann die HSG den besseren Start. Über 20:18 wurde beim 23:20 durch Leonard Zaum die erste und einzige 3-Tore-Führung der gesamten Partie herausgeworfen. Doch in der Folge verpasste es die Mannschaft, wie schon zu oft in dieser noch kurzen Saison, ihre Chancen zu nutzen. „Wir haben heute wieder 9 komplett freie Bälle liegen gelassen, das rächt sich leider.“ erklärte Trainer Schuchmann nach der Partie. Dormagen drehte durch agiles Passspiel zum 24:25 (48. Min), Henrik Naß im Tor hielt mit Siebenmeterparaden dagegen. Die Crunchtime lief dann wieder so ab, wie der Start der Partie: Dormagen meist ein Tor in Front, die HSG glich aus. Es bahnte sich eine dramatische Schlussminute an. Beim Stand 31:31 gelang den Gästen im Zeitspiel nichts mehr, der HSG blieben in Überzahl noch etwa 30 Sekunden für einen eigenen Abschluss zum Glück. Doch 5 Sekunden vor Ende wurde Colin Simon von Rechtsaußen zum tragischen Held; er vergab die Chance zum ersten Saisonsieg. Es blieb beim 31:31.
In der Gesamtbetrachtung der Partie ist das wohl eine gerechte Punkteteilung. Auch, wenn man im Hinblick auf die Qualität der herausgespielten Chancen diesmal Fortschritte vorzuweisen hat, bleibt die mangelnde Chancenverwertung das Hauptproblem der HSG.
Im nächsten Heimspiel kommenden Samstag startet die HSG einen neuen Anlauf. Dann gastiert die HSG Rodgau/Nieder-Roden bei den Mittelhessen.
Torstatistik:
Felix Schneider (8), Leonard Zaum (6), Colin Simon und Marvin Lindenstruth  (je 4), Leon Boczkowski und Alois Mraz (je 2), Lukas Gümbel, Phillip Opitz, Finn Jona Metzler, Henrik Naß und Nico Scheibel (je 1)

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