Mit 27:34 kassierte unsere U23 gegen den LSC Longerich aus Köln eine bittere, aber gleichwohl verdiente Niederlage. Der Mannschaft von Eike Schuchmann gelang es nicht, an die guten Leistungen der zurückliegenden Spiele anzuknüpfen und lief über 60 Minuten einem Rückstand hinterher.
Die Bilanz gegen den LSC ist wirklich nicht gut. Konnten die Grün-Weißen in Köln selbst die Spiele lange Zeit offen gestalten, gingen die Partien in eigener Halle regelmäßig in die Hose. So auch am heutigen Spieltag. Das 1:1 von Finn Metzler in der 4. Spielminute sollte der einzige Ausgleich im gesamten Spiel bleiben.
Einmal mehr blieben die Mittelhessen im Angriff ohne Durchschlagskraft und Wurfglück. Zahlreiche gute Einwurfmöglichkeiten ließ das Team ungenutzt,und so konnten sich die Gäste bis Mitte der 1. Halbzeit auf 8:4 absetzen. Immer dann, wenn die Jungs von der Lahn sich in Schlagdistanz angenähert hatten, machten technische Fehler und unglückliche Wurfentscheidungen das Momentum wieder zunichte. Beim Stande von 13:17 wurden die Seiten gewechselt und die HSG kam mit Dampf wieder zurück auf das Spielfeld. Nach dem 18:20 durch Marvin Lindenstruth hätte in der 39. Minute der Anschlusstreffer erfolgen können, aber erneut wurde eine gute Chance liegen gelassen. Der LSC machte es in der Folgezeit besser: schneller, schnörkeloser und mit Präzision aus dem Rückraum zogen die Kölner bis Mitte der 2. Halbzeit auf 26:19 davon. Dem hatte die HSG wenig entgegenzusetzen: der Angriff blieb harmlos und die Abwehr löchrig. 10 Minuten vor dem Abpfiff war beim 21:29 die Partie in der Sporthalle Dutenhofen schon entschieden. Bis zum 27:34-Endstand konnte nur noch wenig Ergebniskosmetik betrieben werden und Köln trat mit 2 Punkten im Gepäck die Heimreise in die Domstadt an.
Will man das Positive in dieser Begegnung suchen, ist dies die Rückkehr von Leo Rettemeier nach mehrwöchiger Verletzungspause.
Torstatistik:
Marvin Lindenstruth und Finn Metzler (je 5), Lukas Gümbel (4), Leonard Zaum und Phillip Opitz (je 3), Felix Schneider (3/3), Max Gilbert, Leo Rettemeier, Finn Krumbiegel und Nico Scheibel (je 1)







