U23: Viele Tore – keine Punkte!

12. April 2026
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Nach 60 Spielminuten hatten die Zuschauer in der Sporthalle Dutenhofen sage und schreibe 81 (!) Treffer gesehen. Blöd nur, dass 44 davon die Gäste vom Longericher SC erzielten und unsere Jungs der U23 lediglich 37 Tore warfen. Nach der Hinspielniederlage Anfang November ging damit auch das Rückspiel zugunsten der Mannschaft aus dem Kölner Norden aus – und das völlig verdient.

Erneut leisteten sich die Schuchmann-Schützlinge unerklärlich viele technische Fehler oder brachten selbst aus guten Wurfpositionen das Spielgerät nicht im gegnerischen Kasten unter.

So liefen die Mittelhessen von Beginn bis zum Spielende einem Rückstand hinterher, der zeitweise auf 12 Tore angewachsen war.

In der Anfangsphase war gerade das Angriffsspiel sehr fehlerbehaftet und ungeordnet. Bereits nach 9 Minuten bat daher Eike Schuchmann seine Spieler zur Auszeit. Danach lief es in der Offensive tatsächlich flüssiger. Alois Mraz, der an diesem Spieltag mit 7 Toren bester Werfer seiner Mannschaft war, verkürzte auf 3:5 und bis zum 9:12 durch Kapitän Lukas Gümbel in der 19. Minute blieben die Grün-Weißen in Schlagdistanz. Longerich zog danach das Tempo weiter an, kam immer wieder über den Kreis oder durch verdeckte Schlagwürfe aus dem Rückraum zu Torerfolgen. Begünstigt auch durch teils haarsträubende Fehler der HSG, zogen die Gäste bis zur Pause auf 13:22 davon.

Die Kölner blieben auch nach dem Seitenwechsel am Drücker. Bis zur 36. Minute baute der LSC seine Führung auf 27:15 aus. Trotz des Rückstands gaben sich die Hausherren aber nicht auf. Nach zwei sehenswerten Treffern unserer Außenspieler Finn Metzler und Colin Simon hieß es in der 43. Minute „nur noch“ 21:28 und bis zur 50. Minute kam unsere junge Mannschaft auf 5 Tore heran. Leonard Zaum zeigte nun auch seine Durchsetzungskraft und Wurfstärke aus dem Rückraum und markierte in der Schlussphase der Begegnung 4 seiner 7 Treffer. Doch immer, wenn das Gefühl aufkam, dass noch was geht, schlichen sich wieder Fehler ins Spiel der HSG ein. Fehler, die von den stark aufspielenden Gästen gnadenlos bestraft wurden. Tore fielen nun Schlag auf Schlag: in den letzten 5 Spielminuten hatte die Spielleitung viel zu tun, musste sie doch 10 Mal die Anzeigentafel ändern. Den Schlussakkord des Torfestivals setzte Nico Scheibel mit seinem 5. Treffer zum 37:44 Endstand.

Torstatistik:

Alois Mraz und Leonard Zaum (je 7), Lukas Gümbel (5), Nico Scheibel (5/2), Colin Simon (4), Phillip Opitz (3), Leon Boczkowski und Finn Jona Metzler (je 2), Hendrik Naß und Madu Okpara (je 1)

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