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HSG Wetzlar A-Junioren ziehen trotz Niederlage ins Endspiel ein
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U19 Saison 16 17BURGDORF/GIESSEN - (mcs). Die A-Jugend-Handballer der HSG Wetzlar haben erwartungsgemäß den Einzug in die Finalspiele um die Deutsche Meisterschaft perfekt gemacht. Zwar unterlag die Mannschaft von Trainer Thomas Weber beim TSV Burgdorf mit 33:36 (19:21), der grandiose 32:17-Erfolg aus dem Hinspiel war aber für die Grün-Weißen ein mehr als ausreichendes Polster. Am kommenden Wochenende reisen die jungen Wetzlarer nach Berlin und treffen am 28. Mai im Final-Hinspiel auf die Füchse. Das Rückspiel soll am 3. Juni in Dutenhofen steigen.

"Die Niederlage ist für uns ein deutlicher Hinweis, dass wir uns in den Finalspielen erheblich steigern müssen", sagte Wetzlars Co-Trainer Kai Nober nach der Partie.

"Mit unserer Angriffsleistung konnten wir über weite Strecken zufrieden sein, in der Deckung haben wir die Aggressivität aus dem Hinspiel aber völlig vermissen lassen. 21 Gegentore in Halbzeit eins sprechen hier eine deutliche Sprache."

TSV Burgdorf - HSG Wetzlar 36:33

Offensiv starteten die Gäste stark und hatten gegen die unterschiedlichen Abwehrvarianten Burgdorfs immer wieder gute Lösungen parat. Der zwölffache Torschütze Tim Rüdiger traf zum schnellen 4:3 (7.), beim 9:8 durch Maduwuike Okpara (13.) musste Hausherren-Coach Roi Sanchez bereits zur grünen Karte greifen. Wetzlar schwächte sich dann durch unnötige Zeitstrafen und sah sich nach 20 Minuten plötzlich einem 11:15-Rückstand ausgesetzt. Aber weil das Angriffsspiel danach auf Touren kam, ließ die Weber-Truppe den TSV nicht weiter davonziehen, im Gegenteil: Nach Ian Webers Treffer kurz vor der Halbzeit waren die Gäste wieder auf zwei Treffer (19:21) herangekommen. "Wir haben in der Halbzeit die Fehler dann klar angesprochen und wollten vor allem endlich Abwehr spielen. Was wir in der Pause angesprochen haben, haben die Jungs dann super umgesetzt", berichtete Nober.

So war beim 22:22 (34.) durch Torben Waldgenbach schnell der Ausgleich hergestellt, und das Finalticket beim 27:27 (44.) durch Florian Wassberg praktisch schon gebucht. In der Schlussviertelstunde wechselte Trainer Weber munter durch und wollte allen Akteuren Spielanteile verschaffen. Dabei ließen seine Akteure im Angriff die nötige Ruhe vermissen, gaben einige Bälle leichtfertig ab, sodass sich der nie aufsteckende TSV für seinen Kampfgeist belohnen konnte.

Nach sechs Toren in Folge hatten die Hausherren nach 52 Minuten (33:27) das Spiel für sich entschieden, der Wetzlarer Endspieleinzug geriet aber nicht mehr in Gefahr, da die Grün-Weißen kurz darauf selbst drei Mal in Folge einnetzten (30:33, 55.). Um die erste Saisonniederlage noch zu verhindern, reichte es aber nicht mehr. "Wir haben das Spiel in der Endphase im Angriff verloren, da hat es dann nach den Wechseln doch deutlich gehapert. Mit unserer Abwehrleistung in der zweiten Hälfte war ich aber zufrieden", fasste Nober nach dem Finaleinzug zusammen.

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Burgdorf: Wernlein, Wilde; Krenke (2), Mävers (5), Thiele (5), Juric (3), Weiß (3), Lutze (2), Donker (1), Range, Diebel (4), Foltyn (1), Büchner (10/5), Machate.

Wetzlar: Klimpke (1), F. Weber; Reuschling (2), Weimer, Vatter, Sturm, Schreiber (4), Kaiser, Patt, Rüdiger (12/1), I. Weber (5), Okpara (2), Waldgenbach (6/2), Wassberg (1),

Schiedsrichter: Borchardt/Grude (Altlandsberg) - Zuschauer: 300 - Zeitstrafen: 10:6 Minuten - Rote Karte: Donker (39., dritte Zeitstrafe) - Siebenmeter: 4/3:6/5.

 

Quelle: Gießener Anzeiger, 22.05.2017