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HSG Wetzlar U19 zieht nach harten Kampf ins Halbfinale ein!
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U19 Saison 16 17

Imposanter Schlussspurt sorgt für 30:24-Erfolg über TSV Bayer Dormagen - Rechtsaußen Tim Rüdiger mit neun Treffern erneut bester Torschütze vor 600 Zuschauern 

Die A-Jugend des Handball-Erstligisten HSG Wetzlar hat sich am gestrigen Abend in der Sporthalle Dutenhofen für das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Vor 600 Zuschauern bezwang das Team von Trainer Thomas Weber den TSV Bayer Dormagen mit 30:24 (15:13). Bester Torschütze der Grün-Weißen war dabei einmal mehr Rechtsaußen Tim Rüdiger mit neun Treffern.

Von Beginn an präsentierte sich das Team aus dem Rheinland als der erwartet schwere Gegner, was sich auch schon beim 26:26-Unentschieden im Hinspiel gezeigt hatte. Die Gastgeber fanden jedoch gut ins Spiel und lagen nach 8 Minuten mit 5:3 in Führung. Tim Rüdiger hatte nach einem Tempogegenstoß-Pass von Jugendnationaltorhüter Till Klimpke getroffen und für die ersten Jubelstürme auf den Tribünen gesorgt. 

Danach riss jedoch der Faden im Wetzlarer Angriffsspiel. Die Torben Waldgenbach & Co. nahmen sich zu ziele überhastete, schlecht vorbereitet Abschlüsse und scheiterten so des öfteren an der massiven Dormagener Deckung um den starken Schlussmann Janis Boieck. Auch in der Abwehr gingen zahlreiche Eins-gegen-Eins-Situation verloren. Dabei bekamen die Hausherren vor allem den überragenden Jugendnationalspieler Lukas Stutzke nie in den Griff. So stand es nach 18 Minuten 10:7 für die Gäste. HSG-Trainer Thomas Weber nahm die Auszeit, um sein Team neu einzustellen. 

Ein Zwei-Minuten-Zeitstrafe für Gästespieler Stutzke spielte den Mittelhessen dann in die Karten. Mit einem 3:0-Lauf fand Wetzlar zurück ins Spiel und führte zur Halbzeit mit 15:13. Ganz zur Freude der 600 stimmungsgewaltigen Fans, darunter rund 60 aus Dormagen.

Im zweiten Durchgang entwickelte sich dann ein hochklassiges A-Jugend-Spiel mit hohem Tempo und jeder Menge Kampf. Die HSG Wetzlar konnte die Zwei-Tore-Führung bis zur 48. Spielminute (22:20) verteidigen. Doch immer wieder war es TSV-Rückraumspieler Lukas Stutzke, der sein Team mit erfolgreichen Durchbrüchen im Spiel hielt. Auf der Gegenseite war es gerade zu Ende des Spiels Jugend-Nationalmannschaftskollege Hendrik Schreiber, der seine Mitspieler antrieb und in dieser Phase für wichtige Wetzlarer Treffer sorgte.  

In der 51. Minute schien die Partie erneut auf der Kippe zu stehen, als Gästespieler Damian Toromanovic per Dreher von rechts Außen zum 21:22-Anschlusstreffer traf. Doch danach setzten die Gastgeber zu einem imposanten Schlussspurt an. Nach zwei Toren durch Tim Rüdiger und einem erfolgreichen Schlagwurf von Hendrik Schreiber konnten sich die Grün-Weißen auf 25:22 absetzen (55.). Dazu parierte HSG Wetzlar-Schlussmann Finn Weber einen Strafwurf von Dormagens Spielmacher Eloy Morante Maldonado spektakulär, was die Sporthalle Dutenhofen einmal mehr zu kochen brachte. 
Am Ende machten "Youngster" Ian Weber, Torben Waldgenbach und zweimal Felix Sturm, dessen Einwechslung Wetzlar auf die Siegerstraße brachte, den Sack zu. Die Partie endete mit 30:24 für den Sieger der Staffel Ost, der somit ins Halbfinale einzieht und am heutigen Tag auf den Gegner wartet. 

„Ich bin stolz auf meine Jungs“, verriet Wetzlarers Trainer Thomas Weber nach dem Schlusspfiff. „Es war ein Spiel mit vielen Höhen und Tiefen, aber wir haben uns letztlich nicht von unserem Weg abbringen lassen. Das Ergebnis ist am Ende etwas zu deutlich, wenn man den Spielverlauf sieht. Mein Kompliment geht auch an Dormagen, die uns einen wirklich harten Kampf geliefert haben. Jetzt freuen wir uns auf die Halbfinale-Partien!“  

Stenogramm:

HSG Wetzlar U19: Klimpke (1.-60.), Finn Weber (bei zwei Siebenmetern); Reuschling (3), Vater (1), Sturm (3), Schreiber (4), Rüdiger (9/1), Ian Weber (3), Okpara (2), Waldgenbach (5), Wassbaer (n.e.).

TSV Bayer Dormagen: Boieck (1.-50., 54.-60.); Hottgenroth; Köster, Kauwetter, Morante Maldonado (7/5), Hartmann (2), Zeyen, Jagieniak (3), Bohrmann (1), Stutzke (9), Toromanovic (1), Andrejew, Stein (1). 

Schiedsrichter: Fabian vom Dorff/Christian vom Dorff .-. Siebenmeter: 3/1 - 6/5 .-. Strafminuten: 4 - 6 .-. Zuschauer: 600