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Als Vizemeister an den Ballermann
Männer Oberliga

Wetzlarer U23 wahren mit Sieg gegen Münster blütenweiße Heimweste

U23 Saison 16 17MÜNCHHOLZHAUSEN - (flo). Nächster Halt: Ballermann. Die Vizemeisterschaft in der Oberliga werden die Handballer der HSG Wetzlar U23 auf Mallorca gebührend feiern. "Das hat sich die Mannschaft verdient", sagte der mitreisende Trainer Andreas Klimpke. Im letzten Saisonspiel wahrten sich die Mittelhessen die blütenweiße Heimweste. Der 27:23 (14:9)-Sieg gegen die TSG Münster bedeutete den 13. Erfolg im 13. Heimspiel.

HSG Wetzlar U23 - TSG Münster 27:23

Natürlich zeigte sich der Coach zufrieden mit seinen Schützlingen. Es war ein angemessener Abschluss einer starken Saison, in der sich die Grün-Weißen mit sieben Punkten Vorsprung auf Kleenheim den zweiten Rang sicherten und Meister SG Bruchköbel zumindest in der Hinrunde ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten. "Ich bin ein Stück weit stolz auf die Truppe. Vor der Runde wurden wir von den Experten als einer der Absteiger eingestuft", resümierte Klimpke. Ein kleiner Wermutstropfen sei die harte Bodenlandung in Bruchköbel gewesen. "Aber", betont der HSG-Coach, "das ändert nichts an der richtig guten Runde, die wir gespielt haben."

Startschwierigkeiten

Im letzten Auftritt dieser Spielzeit hatte die Bundesligareserve ein paar Anlaufschwierigkeiten, lag anfangs in Rückstand, kämpfte sich dann aber zurück. Für die Wende zeichnete die Umstellung der Abwehr auf eine 6:0-Formation verantwortlich. Wetzlar verteidigte mit mehr Stabilität, erzielte einfache Tore in der ersten und zweiten Welle und enteilte deshalb bis zur Pause auf 14:9. 

Im zweiten Abschnitt gewährte Klimpke all jenen Akteuren, die letztmals für die U23 aufliefen, umfangreiche Spielanteile, was zu einer Findungsphase führte. Deshalb verkürzte das aufgrund der Dotzheim-Pleite gerettete Münster noch einige Male auf zwei Tore. Mit besserer Eingespieltheit ließ die HSG jedoch nichts mehr anbrennen.

Neben den bereits bekannten Abgängen Edi Pjanic, Jonas Leger und Andreas Scholz gaben auch die Außenspieler Lukas Wallwaey (berufliche Weiterbildung mit Abendschule) und Leon Bremond (aus Studiengründen) ihren Ausstand. Diese Lücken wird man mit A-Jugendlichen auffüllen. Wenn die Wetzlarer Mitte Mai in Richtung Balearen aufbrechen, wird sich darum aber keiner Gedanken machen.

 

Wetzlar: F. Gümbel (1); J. Wallwaey (1), L. Gümbel (6), Pjanic (3), Leger (1), Lindenstruth (1), L. Wallwaey (4), Bremond (2/1), Schwalbe (1), Weber (1), Lauber (n.e.), Ludwig (6/5).

Münster: Busch, Katzer, Klein; Kruse, Storck (1), Schwarz (8/2), Ulshöfer (2), Frieman (2), Dautermann, Ikenmeyer (4), Jacobi, Schuster (5), Dries (1), Nickel.

Schiedsrichter: Fuchs/Hass (Hainbach/Sulzbach) - Zuschauer: 150 - Zeitstrafen: 4:8 Minuten - Siebenmeter: 7/6:2/2.

 

Quelle: Gießener Anzeiger, 01.05.2017