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Ohne Geschnörkel sind Gastgeber erfolgreich
Männer Oberliga

OBERLIGA MÄNNER Wetzlars U23 bereitet sich ohne großen Glanz auf Derby vor

U23 Saison 16 17MÜNCHHOLZHAUSEN - (flo). Die beeindruckende Heimbilanz der Oberliga-Handballer der HSG Wetzlar U23 hat weiterhin Bestand: Der nicht wirklich überzeugende 24:20 (11:9)-Sieg gegen die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden bedeutete den elften Sieg im elften Heimspiel. Zufrieden war Trainer Andreas Klimpke allerdings nicht: „Handballerisch war das sicherlich eines unserer schwächeren Spiele in diesem Jahr.“

Vor 100 Zuschauern entwickelte sich in der Sporthalle Münchholzhausen ein zerfahrenes und niveauschwaches Duell. „Das war sehr viel Standhandball“, bemängelte Klimpke. Anfangs lief es noch rund: nach acht Minuten führten die Grün-Weißen mit 4:2. Danach jedoch stotterte der Angriffsmotor. „Die letzte Konsequenz und der Pfiff haben gefehlt“, sagte Wetzlars Coach, dessen Mannschaft erst in der 22. Minute der sechste Treffer gelang. Immerhin: Bis zur Pause wendete die Bundesligareserve den zwischenzeitlichen Rückstand in eine 11:9-Führung.

Nach Wiederbeginn begab sich Wetzlar rasch auf die Erfolgsspur. Timo Ludwig, mit sechs Treffern erfolgreichster Werfer, stellte in der 36. Minute per Siebenmeter auf 15:11.

HSG Wetzlar U23 – HSG Wiesbaden 24:20

Entscheidend dafür, dass sich die Gastgeber im zweiten Durchgang absetzten, war die gute Deckungsleistung in Verbindung mit einem stark verbesserten Umschaltspiel. Immer wieder gelangen der HSG, die sich mehrfach auf fünf Treffer distanzierte, auf diese Weise einfache Tore. „Sobald wir es geschafft haben, den Ball ohne Geschnörkel schnell nach vorne zu bringen, sind wir sofort erfolgreich gewesen“, resümierte Klimpke. Näher als auf drei Tore kam Wiesbaden in der Folgezeit nicht mehr heran.

Mit Blick auf das anstehende Derby in Wettenberg am Freitag meinte der HSG-Coach: „Da können wir so nicht auftreten, sonst haben wir keine Chance.“

Während Wetzlar sportlich auf dem besten Weg zur Vizemeisterschaft ist, laufen hinter den Kulissen die personellen Planungen. Fix sind drei Abgänge: Rückraumspieler Edi Pjanic wechselt (wie bereits berichtet) zur SG Bruchköbel, Außenspieler Jonas Leger zieht es als Backpacker nach Australien und Keeper Alexander Scholz hört nach dieser Saison auf.

 

Wetzlar: F. Gümbel, Klimpke; J. Wallwaey (2), L. Gümbel (4), Pjanic (2), Leger, Lindenstruth, L. Wallwaey (3), Bremond (2/2), Schreiber (3), Schwalbe, Weber, Lauber (2/1), Ludwig (6/4).

Wiesbaden: Weißbrod, Robinson; Fuhrig, Corazolla (1), Seith (2), Seiwert (4/2), Pareigis (2), Schuhmacher (3/1), Kellner, Schreiber (3), Henkelmann (3), Boch (2).

Schiedsrichter: Fuchs/Hass (Hainbach/Sulzbach) – Zuschauer: 100 – Zeitstrafen: 4:8 Minuten – Siebenmeter: 8/7:6/3.

 

Gießener Anzeiger, 03.04.2017