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Julian Wallwaey verwertet
Männer Oberliga

Tabellenzweiter ohne Probleme bei Schlusslicht Griesheim

U23 Saison 16 17GRIESHEIM/GIESSEN - (flo). Erneut haben die Oberliga-Handballer der HSG Wetzlar U23 ein Kellerkind ohne Mühe deutlich besiegt. Beim abgeschlagenen Tabellenletzten TuS Griesheim gewann die Truppe von Trainer Andreas Klimpke lockerleicht mit 33:21 (16:10). Damit haben die Grün-Weißen nun sechs Siege aus den letzten sieben Partien eingefahren.

In Griesheim gerieten die Mittelhessen trotz dünner Besetzung nie auch nur ansatzweise in die Bredouille. Rückraumakteur Hendrik Schreiber war gar nicht mitgereist, nachdem er sich tags zuvor bei der A-Jugend eine Platzwunde eingehandelt hatte. Auch Marvin Lindenstruth awurde geschont. Ihn ersetzte am Kreis Tim Weber.

„Wir haben gesagt, dass es nur über die Einstellung geht“, wusste HSG-Coach Klimpke. Von Anfang an ging man konzentriert zu Werke, sorgte so frühzeitig für klare Verhältnisse. Acht Minuten dauerte es, ehe Griesheim, das kürzlich den zweiten Trainerwechsel dieser Saison verzeichnete, per Siebenmeter seinen ersten Treffer erzielte. Nach elf Minuten waren die Gäste dann bereits auf 6:1 enteilt.

TuS Griesheim – HSG Wetzlar U23 21:33

Als Basis kristallisierte sich die starke Deckungsarbeit heraus. „Griesheim hat den einen oder anderen Distanzschützen“, sagte Klimpke. „Da waren wir früh dran und haben attackiert.“ Immer wieder gelang es den Mittelhessen, Ballgewinne gewinnbringend für schnelle Umschaltaktionen zu nutzen und einfache Tore zu erzielen. Hauptabnehmer in der Anfangsphase war Linksaußen Julian Wallwaey. Fünf seiner acht Treffer erzielte der 26-Jährige in der ersten Viertelstunde. In der 17. Minute stellte Jonas Leger auf 10:2. Wetzlar begann frühzeitig durchzuwechseln und führte zur Pause mit 16:10.

„Dass dann ab einem gewissen Zeitpunkt im Unterbewusstsein ein Gang zurückgeschaltet wird, ist logisch“, meinte Klimpke. Trotzdem zogen die Grün-Weißen auch im zweiten Durchgang weiter davon. 

 

Griesheim: Bolling, Martin; Steinmetz (3), Kupzog (3), Türke (2), Ochs, Löffler (1), Rohaly (2/2), Kretschmann (7), Döll, Werkmann (1), Winn (1), Ahrensmeier (1), Voegele.

Wetzlar: Gümbel, Klimpke; J. Wallwaey (8), Gümbel (3), Pjanic (4), Leger (2), Lindenstruth, L. Wallwaey (3), Bremond, Schwalbe (2), Weber (2), Lauber (3), Ludwig (6/4).

Schiedsrichter: Eichner/Henkel (Wiesbaden/Raunheim) – Zuschauer: 80 – Zeitstrafen: 6:4 Minuten – Siebenmeter: 2/2:6/4.

 

Quelle: Gießener Anzeiger, 20.03.2017