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Fulminantes Finale
Frauen Oberliga

Frauen I Saison 16 17Dank einer fulminanten Schlussphase hat die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen in der Frauenhandball-Oberliga den dritten Sieg in Serie erzielt. Die Grün-Weißen kamen in der Partie gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden zunächst nur schleppend in Gang und lagen zur Halbzeit noch mit 13:14 hinten, bevor sie im zweiten Abschnitt deutlich mehr Druck erzeugten und am Ende mit 29:25 triumphierten. 

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen – HSG Rodgau Nieder-Roden 29:25 

Die mittelhessische HSG musste sich im Angriff erst an die Verteidigungsvariante des Gegners gewöhnen, der Johanna Müller durchweg in Manndeckung nahm. Auch deshalb lief es bei den Schützlingen von Trainerin Edith Sasse anfangs noch nicht ganz so rund. Gleichzeitig kam Nieder-Roden neben der erfahrenen Jana Heßler vor allem über Anna Bretz auf Linksaußen zum Torerfolg. „Sie hat stark gespielt, da haben wir am Anfang kein Mittel gegen gefunden“, räumte Sasse ein. So lag ihre Truppe im ersten Durchgang zunächst mit 6:10 und 10:14 klar in Rückstand, bevor bis zur Halbzeit noch eine kleine Aufholjagd gelang. Die Grün-Weißen kamen vor der Pause nämlich bis auf einen Treffer heran und legten bereits die Grundlage für die Wende. 

Diese wurde in der zweiten Hälfte endgültig vollzogen. Spielentscheidend waren schließlich die letzten acht Minuten. Hier gab die Heimauswahl noch einmal richtig Gas, glänzte mit hoher Trefferquote und zog von einem 24:24-Unentschieden noch auf 29:25 davon. „Meine Mannschaft hatte eine super Einstellung in der Deckung in einem kampfbetonten Spiel von beiden Seiten. Und wir haben es geschafft, dass der Druck nach vorne immer größer wurde“, nannte Sasse zwei Aspekte, die ihrem Team zum wichtigen Triumph über einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf verholfen haben. Durch diesen bleibt die HSG in der Müncholzhausener Halle weiterhin ungeschlagen. 

 

Dutenhofen/Münch.: Buhlmann, Naß; S. Schmidt, M. Schmidt (4), Hahn, Naumann (1), Bender (4), Klein (1), Majstorovic (5/4), Schäfer (3), Carotenuto (4), Ruppel (3), Müller (4) 

Nieder-Roden: Kretzschmer, Neubauer; Nagel, Passing, Schwarzkopf, Bretz (8), Simon (3), L. Keller (1), Kolb (1), Subay (2), Ebert (2), K. Keller, Resch (2/2), Heßler (6) 

Schiedsrichter: Göttmann/Arnold (Habitzheim). – Zuschauer: 100. – Zeitstrafen: 4:4 Minuten. – Siebenmeter: 5/4:2/2.

 

Quelle: Gießener Anzeiger, 13.03.2017