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U23 glänzt mit 16 Gegentoren
Männer Oberliga

Wetzlarer Bundesligareserve bleibt konzentriert und will Platz zwei behalten

U23 Saison 16 17MÜNCHHOLZHAUSEN - (flo). Die Oberliga-Handballer der HSG Wetzlar U23 haben ihre Pflichtaufgabe problemlos erfüllt. Den designierten Absteiger HSG Kahl/Kleinostheim besiegten die Mittelhessen deutlich mit 26:16 (15:8). Aufgrund der Kleenheimer Niederlage baute man zudem den Vorsprung auf Tabellenplatz drei aus. Den zweiten Rang will die Bundesliga-Reserve im Saisonendspurt behaupten. „Wenn es irgendwas gibt, was wir uns als Ziel setzen, dann ist es, dort oben hinter Bruchköbel zu bleiben“, sagte Trainer Andreas Klimpke.

Mit der Darbietung seiner Schützlinge gegen den Tabellenvorletzten aus dem Unterfränkischen war Wetzlars Übungsleiter zufrieden. „Wir haben genau das, was ich eingefordert habe, zu hundert Prozent umgesetzt“, meinte er. „Wir waren konzentriert, haben den Gegner nicht unterschätzt und sind gut ins Spiel gekommen.“

HSG Wetzlar U23 – HSG Kahl/Kleinostheim 26:16

Nach neun Minuten führten die Grün-Weißen bereits mit 5:0 und zwangen die Gäste damit zu einer frühen Auszeit. Doch das änderte wenig an Wetzlars Dominanz. Maßgeblich verantwortlich dafür war eine starke Deckungsleistung. Lediglich 16 Gegentore sind ein klares Indiz. Die 3:2:1-Abwehr der Mittelhessen funktionierte bestens, Kahls brandgefährlichem Rückraumrechten Yannick Bardina, der aufgrund einer Schulterverletzung erst sein zehntes Saisonspiel machte und dennoch bereits 52 Treffer erzielt hat, gewährte man keinerlei Freiheiten. Lediglich zwei Mal netzte der Linkshänder ein. Klimpke lobte: „Wir haben in den ersten 20 Minuten in Verbindung mit dem Torhüter eine richtig gute Abwehr gespielt, das war der Schlüssel.“ In der Endphase des ersten Durchgangs baute man den Vorsprung weiter aus und führte zur Pause mit 15:8. 

Auch nach Wiederbeginn schraubten die Wetzlarer die Führung in die Höhe. In der 45. Minute besorgte Linksaußen Julian Wallwaey mit dem 22:12 den ersten Zehn-Tore-Vorsprung. Weil der HSG anschließend die Konzentration etwas abhanden kam, blieb es bei der Differenz. Bester Schütze der Grün-Weißen war Leon Bremond, der alle sechs Siebenmeter verwandelte. Klimpke: „Leon hat zurzeit wenig Spielanteile und bekommt auf diese Weise Selbstvertrauen. Er hat es mit einer tollen Quote zurückgezahlt.“

 

Wetzlar: F. Gümbel, Klimpke; J. Wallwaey (4), L. Gümbel (4), Pjanic (2), Leger (1), Lindenstruth (1), L. Wallwaey (1), Bremond (6/6), Schreiber, Schwalbe (2), Okpara (1), Lauber (3), Ludwig (1).

Kahl: Seidel, Fuhrmann; Wienand (3), Franke, Wuth, Roth (4), Berberich, Laber, Schweizer, Bardina (2), Ludwig (4/3), Preis (3), Denhard.

Schiedsrichter: Dobhan/Dreier (Münster) – Zuschauer: 66 – Zeitstrafen: 12:8 Minuten – Siebenmeter: 6/6:5/3.

 

Quelle: Gießener Anzeiger, 13.03.2017