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Lebenszeichen im Abstiegskampf
Frauen Oberliga

Frauen I Saison 16 17MÜNCHHOLZHAUSEN - (edm). Ein Lebenszeichen im Abstiegskampf haben die Oberligahandballerinnen der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen gesendet. Der Tabellenvorletzte schlug mit 22:20 (8:9) die SG Bruchköbel und beendete dadurch die jüngste Negativserie. 

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen – SG Bruchköbel 22:20 

„Ich muss meiner Mannschaft einfach ein großes Kompliment machen, denn sie hat bis zum Schluss richtig toll gekämpft“, freute sich HSG-Trainerin Edith Sasse über den so wichtigen Triumph. Denn da mehrere direkte Konkurrenten aus der unteren Tabellenhälfte bereits vorgelegt hatten, stand ihre Truppe enorm unter Druck.

Dieser hemmte sie eigentlich nur in der ersten Hälfte, als der Gastgeber mit 2:5 und 5:9 hinten lag. Kurz vor der Pause fanden die Grün-Weißen aber allmählich das richtige Mittel, um Bruchköbels offensive Deckung erfolgreicher zu überwinden. Sie steigerten sich im Angriff und kamen bis zum Kabinengang noch bis auf ein Tor heran. 

An diesen Aufwärtstrend knüpfte die HSG im zweiten Durchgang nahtlos an. Sie übernahm nach Treffern von Vida Majstorovic und Nicole Schäfer bei 10:9 die Führung und geriet daraufhin nicht mehr in Rückstand. Der gefürchtete Einbruch in der Schlussphase, den sich die HSG in dieser Saison schon mehrfach leistete, blieb aus, stattdessen überzeugte die Heimauswahl mit einer couragierten Abwehrleistung und einer sicheren Madeleine Buhlmann im Tor dahinter. Außerdem sorgten die drei Neulinge aus der zweiten Mannschaft dafür, dass die verletzungsbedingten Ausfälle optimal kompensiert wurden. Bruchköbel schaffte bei 17:17 letztmals den Ausgleich, die Wende gelang den Gästen in den Schlussminuten aber nicht mehr. 

„Dieser Sieg ist vor allem wichtig für den Kopf. Wir werden nach Fastnacht natürlich noch mehr Spiele gewinnen müssen, aber die Chance ist zumindest noch da“, äußerte sich Sasse mit Blick auf die weiterhin schwierige Lage im Abstiegskampf. 

 

Dutenhofen/Münchh.: Buhlmann, Naß; S. Schmidt, M. Schmidt, Hahn (1), Naumann (3), Bender (3), Klein (1), Majstorovic (2), Schäfer (4/1), Carotenuto (1), Lulay, Ruppel, Müller (7/5) 

Bruchköbel: Schilling, Fassing; Brodbeck (5), Krasnansky (1), Muratoglu, Amon, Bruzdziak (2), Lorenz (5), Gastgeb, Amos (5), Gick (1) 

Schiedsrichter: Gölzer/Stalev (Eddersheim). – Zuschauer: 70. – Zeitstrafen: 14:12 Minuten. – Siebenmeter: 9/6:4/4

 

Quelle: Gießener Anzeiger, 20.02.2017