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Und wieder siegt der Gast
Frauen Oberliga

HSG gewinnt Derby überraschend deutlich

Frauen I Saison 16 17HÜTTENBERG - (edm). Überraschend souverän hat die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen das Derby in der Frauenhandball-Oberliga beim TV Hüttenberg gewonnen. Die Grün-Weißen lagen bereits zur Halbzeit 13:10 in Front und bauten ihren Vorsprung im zweiten Durchgang weiter aus. Damit nahm die HSG Revanche für die bittere Niederlage im Hinspiel. 

TV Hüttenberg – HSG Dutenhofen/Münchholzh. 20:27 

Das Nachbarschaftsduell begann mit einer ausgeglichenen Anfangsphase. Erst nach dem 6:6 ergaben sich allmählich Vorteile aus Sicht der Gäste. Sie setzten vorne die besseren Akzente, agierten beherzt in der Abwehr und gingen dadurch knapp in Front.

„Wir haben dynamisch und mit viel Geduld und Köpfchen im Angriff gespielt, waren in der Deckung präsent und hatten im Tor mit Marieke Naß einen super Rückhalt“, beschrieb HSG-Trainerin Edith Sasse das Erfolgsrezept ihrer Schützlinge. Bei 10:10 schaffte Hüttenberg zwar kurzzeitig den Ausgleich, bis zur Halbzeit konterten die Grün-Weißen aber noch mit einem 3:0-Lauf. „Da haben wir uns drei technische Fehler hintereinander geleistet und Dutenhofen so zu Gegenstößen eingeladen“, ärgerte sich TVH-Coach Stefan Mappes über die letzten Minuten vor der Pause. 

Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Sasse-Truppe sofort auf 16:11 und kontrollierte von nun an das Geschehen mit einer geschlossenen Teamleistung. Zahlreiche Spielerinnen trugen sich in die Torschützenliste ein und blieben diesmal konsequent bis zum Schlusspfiff, was im bisherigen Saisonverlauf nicht immer der Fall war. Auf der anderen Seite ließ der Gastgeber vorne die nötige Durchschlagskraft vermissen. „Dutenhofen war abgezockter, da hatten wir nichts entgegenzusetzen. Und mit 20 Toren gewinnt man kein Spiel in dieser Liga“, haderte Mappes. Vor allem das Fehlen von Louisa Eckhardt-Helmes und Maren Prüfer machte sich bei den Blau-Roten bemerkbar. „Die beiden können wir im Angriff momentan nicht ersetzen, das muss man klar sagen“, betonte der ehemalige Bundesligatorwart. Außerdem hätte er sich mehr Biss und Kampfgeist von seinem Aufgebot gewünscht. 

„Wir haben endlich einmal das umgesetzt, was wir können. Der Sieg ist unheimlich wichtig für die Mannschaft, um wieder Selbstvertrauen zu tanken. Ich hoffe, dass der Knoten jetzt geplatzt ist“, freute sich Sasse über den klaren Derbyerfolg. Dank der zwei Punkte hat die HSG die Abstiegszone verlassen und liegt nun nur noch drei Zähler und zwei Plätze hinter Hüttenberg. 

 

Hüttenberg: L. Müller, Hahn; Engel, Tietböhl (2), Sutormin, Pauschert, Heidt (4), Emmelius (1), Frank, L. Löffler (6/3), S. Müller (1), F. Löffler (1), Rühl, Braun (5)

Dutenhofen/Münch.: Buhlmann, Naß; S. Schmidt (3), Belter, Naumann (3), Bender (1), Nöh, Majstorovic (3/2), Kreiling (4), Carotenuto (3), Lulay, Ruppel (3), Kraft (2), Müller (5/1) 

Schiedsrichter: Osternig/Schäfer (Dornheim/Groß-Gerau. – Zuschauer: 150 – Zeitstrafen: 6:8 Minuten. – Siebenmeter: 4:3/4:3.

 

Quelle: Gießener Anzeiger, 23.01.2017