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Wetzlarer U 23 verpasst die Herbstmeisterschaft
Männer Oberliga
U23 Saison 16 17Nachwuchs der Grün-Weißen verliert 29:33 bei der TSG Münster / Siegesserie reißt nach zehn Spielen

Kelkheim-Münster Nach zehn Spielen ohne Niederlage musste die U 23 der HSG Wetzlar in der Handball-Oberliga der Männer eine 29:33 (16:12)-Pleite bei der TSG Münster hinnehmen und die Tabellenführung abgeben.

HSG-Übungsleiter Andreas Klimpke zog dennoch ein positives Hinrundenfazit: "Das ist ein kleiner dunkler Fleck auf einem positiven Gesamtbild", resümierte der Klimpke nach der etwas überraschenden Niederlage. 

Schwache zweite Hälfte ärgert Klimpke

Von manch einem als Abstiegskandidat gehandelt, überraschten die Grün-Weißem die Liga mit einer sehr starken Hinrunde. Die Klimpke-Schützlinge können somit - trotz der Pleite zum Abschluss - voller Stolz in die Winterpause gehen. 

Die Gäste begannen mit ihrer 3:2:1-Deckung, die an diesem Spieltag jedoch nicht greifen sollte. Zu oft setzte sich der TSG-Regisseur Jonas Ulshöfer durch, weswegen Klimpke nach 15 Minuten und einem Zwischenstand von 8:9 auf eine 6:0-Abwehr umstellte. Dieser taktische Kniff sollte seine Wirkung nicht verfehlen, es kam mehr Stabilität in die Deckung. 

Die Domstädter wussten den Aufschwung zu nutzen und setzten sich bis zur Halbzeit mit vier Toren ab. Nach dem Seitenwechsel folgte allerdings eine schwache zweite Hälfte der Gäste. Bis zur 43. Minute lagen die Grün-Weißen noch in Führung (21:20), jedoch häuften sich die Fehler besonders in Eins-gegen-eins-Situationen in der Deckung. "Wir haben unnötig Hektik in das Spiel gebracht, und zudem haben wir es nicht geschafft, Jonas Ulshöfer in den Griff zu bekommen. In der zweiten Halbzeit haben wir eine schlechte Leistung abgeliefert. Da war kein Spieler in der Abwehr in Normalform", monierte Klimpke. 

Die HSG verlor zwar nicht komplett den Faden, jedoch fehlte die nötige Aggressivität in der Deckung, um die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden. "So wie wir uns präsentiert haben, ist die Niederlage nicht unverdient. Wenn man 33 Tore kassiert, musst du dir Gedanken machen. Natürlich habe ich mir das zum Abschluss anders gewünscht, aber das trübt nur ein ganz wenig das positive Bild", so Trainer Klimpke. (com)

 

Quelle: Wetzlare Neue Zeitung, 19.12.2016