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Tempo ist das A und O
Frauen Oberliga

Oberliga Frauen: Dutenhofen/Münchholzhausen siegt 34:26

 

Frauen I Saison 16 17Äußerst erfreulich ist das dritte Adventswochenende für die beiden heimischen Teams in der Handball-Oberliga der Frauen verlaufen.

 

Während die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen nach fünf sieglosen Partien mit 34:26 gegen die HSG Eibelshausen/Ewersbach gewann, überraschte der TV Hüttenberg mit einem 33:27 über Meisterschaftsanwärter Eintracht Böddiger. 

HSG Dutenhofen/ Münchholzhausen - HSG Eibelshausen/Ewersbach 34:26 (16:10)

Dutenhofen/Münchholzhausen lag über die gesamte Spielzeit in Führung. Schon in der ersten Hälfte hinterließ das Team von Trainerin Edith Sasse einen gefestigten Eindruck und kontrollierte das Geschehen auf dem Feld. Trotz der jüngsten Negativserie agierten die Grün-Weißen hochkonzentriert, mit viel Geduld und wenigen Fehlern im Angriff, während die 3:2:1-Deckung für die nötige Sicherheit sorgte. "Wir sind heute viel mehr über das Tempo nach vorne gekommen. Das war das A und O", nannte Sasse einen weiteren Grund für das erfolgreiche Abschneiden ihrer Schützlinge. Auf der anderen Seite kam Eibelshausens Linkshänder-Duo Tamara Matic und Sladana Ivetic fast gar nicht zum Zug. "Die haben wir im Griff gehabt", betonte Dutenhofens Übungsleiterin.

Ihre Mannschaft lag zur Pause mit 16:10 komfortabel in Front und baute den Vorsprung in der zweiten Hälfte zum 30:19 sogar bis auf elf Tore aus. Als besonders treffsicher erwiesen sich Nina Ruppel über Linksaußen sowie Rafaela Carotenuto, die gleichzeitig den einen oder anderen Siebenmeter herausholte. Die klare Überlegenheit nutzte die Trainerin der Heimauswahl schließlich dafür, um jede Akteurin aus dem Kader einzusetzen. Am Ende feierte ihr Team einen ungefährdeten 34:26-Erfolg. "Die Mannschaft hat gemerkt, dass wir Handball spielen können, wenn wir alles umsetzen und dem Gegner unseren Rhythmus aufzwingen. Ich hoffe, dass jetzt alle etwas selbstsicherer werden", sagte Sasse nach dem wichtigen Sieg über einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Vor der Weihnachtspause bestreiten die Grün-Weißen am Samstag noch ein Nachholspiel beim TuS Kriftel. 

 

TV Hüttenberg - TSV Eintracht Böddiger 33:27 (16:12)

Hüttenbergs Trainer Stefan Mappes war einfach nur begeistert vom Auftritt seiner Truppe und wusste gar nicht, was er zuerst loben sollte. "Die Mädels haben einfach fantastisch gespielt. So stark waren wir in dieser Saison noch gar nicht. Wir hatten eine Wahnsinnsdefensive, sind ein gutes Tempo gegangen und haben das Ganze als Mannschaft hervorragend gelöst", freute sich der TVH-Coach. Dabei bekamen es seine Schützlinge keineswegs mit einem "Underdog" zu tun. Böddiger zählt zu den größten Anwärtern auf die Meisterschaft und ist als körperlich robust aufgestellter Gegner bekannt. Doch der TSV führte nur zu Beginn, bevor die Gastgeberinnen mit 10:7 (22.) in Front zogen.

Starker TV Hüttenberg zwingt den Titelkandidaten aus Böddiger mit 33:27 in die Knie 

Die Blau-Roten nahmen einen Vier-Tore-Vorsprung mit in die Kabine und bauten ihr Polster in der zweiten Halbzeit sogar noch weiter aus. Die beiden Leistungsträgerinnen der Eintracht, Christin Schene und Vilte Duknauskaite, kamen zwar ebenfalls zu einigen Treffern, doch der TVH agierte mit noch mehr Durchschlagskraft im Angriff, was ebenfalls aus einer variantenreichen Taktik resultierte: Bei Hüttenberg trugen sich nämlich zahlreiche Spielerinnen in die Torschützenliste ein. Erst in der Schlussphase ließen bei der mittelhessischen Formation allmählich die Kräfte nach, weshalb die Gäste den Rückstand letztlich verringern konnten. "Unser Abschneiden in der Hinrunde ist okay. Wir haben lange unten festgehangen, uns da jetzt herausgearbeitet - mit guten Spielen und nicht mit Glück. So müssen wir im neuen Jahr weitermachen, denn wir sind spielstark genug, um uns im vorderen Bereich der Tabelle stabilisieren zu können", bilanzierte Stefan Mappes nach dem Abschluss der ersten Saisonhälfte. (edm)

 

Quelle: Wetzlarer Neue Zeitung, 12.12.12