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Verletzungen trüben das Bild
Männer Oberliga

Wetzlarer drehen nach Seitenwechsel auf und verteidigen Tabellenspitze

U23 Saison 16 17MÜNCHHOLZHAUSEN - (flo). Die Handballer der HSG Wetzlar U23 bleiben in der Erfolgsspur und somit auch auf dem Platz an der Sonne in der Oberliga. Die Mittelhessen besiegten Aufsteiger TuS Dotzheim mit 30:25 (13:16). Damit wahrte der Tabellenführer auch im siebten und letzten Heimspiel der Hinrunde seine blütenweiße Heimbilanz.

Seinen Ärger konnte und vor allem wollte Andreas Klimpke nicht überspielen. Was dem Wetzlarer Trainer sauer aufstieß, war keineswegs die etwas schwerfällige erste Hälfte seines Ensembles, sondern vielmehr die Herangehensweise der Gäste. „Dotzheim“, haderte Klimpke, „war von Anfang an drauf aus, dass kein Spielfluss aufkommt. Das war sehr brutal, sehr oft über dem Erlaubten und hatte mit Handball wenig zu tun.“ Ein bisschen wie im Lazarett müssen sich die Grün-Weißen vorgekommen sein: Lukas Gümbel trug ein Veilchen am Auge davon, Jonas Leger eine Verletzung an der Nase und Lukas Wallwaey schmerzte das Knie.

HSG Wetzlar U23 – TuS Dotzheim 30:25

Über weite Strecken des ersten Abschnitts verlief die Partie ausgeglichen. Erst spät gelang es Wetzlar, sich mal einen Vorsprung zu erspielen. Edi Pjanic und Kreisläufer Marvin Lindenstruth stellten auf 10:8 nach 21 Minuten. Danach jedoch musste Klimpke aufgrund zahlreicher Verletzungen durchwechseln, manch einer fand sich auf ungewohnten Positionen wieder. Das führte zu Unruhe und technischen Fehlern. Dotzheim nutzte das immer wieder zu Gegenstoßsituationen und wendete das Blatt. Angetrieben von Linksaußen Dennis Assmann, der fünf seiner sechs Tore in den neun Minuten vor der Pause erzielte, drehten die Gäste den Rückstand in eine 12:10-Führung und lagen nach Durchgang eins mit 16:13 vorne.

Erst nach Wiederbeginn spielte Wetzlar seine qualitative Überlegenheit aus und agierte offensiv mit mehr Bewegung. Mit einem 3:0-Lauf in den ersten vier Minuten hatte die HSG den Rückstand im Handumdrehen wettgemacht. Kurz konnte Dotzheim, das mit nur neun Feldspielerin angereist war und zum Ende hin kräftemäßig abbaute, noch Schritt halten. Als die Klimpke-Sieben dann jedoch in der Deckung entschlossener zupackte und zunächst in Überzahl von 19:19 (41.) auf 21:19 (42.) stellte sowie bis zur 47. Minute auf 24:19 enteilte, war für klare Verhältnisse gesorgt. 

 

Wetzlar: Scholz, Klimpke (ab 25.); J. Wallwaey (3), Gümbel (4), Pjanic (3), Leger, Lindenstruth (3), L. Wallwaey, Bremond (1), Schreiber (6), Schwalbe, Weber (1), Lauber (1), Ludwig (8/5).

Dotzheim: Windheim, Jost; Otto, Bonnkirch (3), Assmann (6), Wenzel (1), Denard (2), Battermann, Teuner (7/1), Schreiber, Ben-Hazaz (6).

Schiedsrichter: Lebherz/Mostert (Seligenstadt/Heusenstamm) – Zuschauer: 100 – Zeitstrafen: 0:8 Minuten – Rote Karte: Battermann (drei Zeitstrafen/41.) – Siebenmeter: 6/5:1/1.

 

Quelle: Gießener Anzeiger, 12.12.12