AutoWeller 15 16 SPI Weil Logo Becker Rot mit www Friedrich-Druck ApothekeNeueMitte 15 16

Suche

Logo_Club100
 
Leistungsgerecht, aber für beide nicht wirklich hilfreich
Frauen Oberliga

Aufsteiger Lumdatal und Dutenhofen/Münchholzhausen teilen sich Derbypunkte

Frauen I Saison 16 17LOLLAR - (edm). Ohne Sieger endete das Mittelhessenderby in der Frauenhandball-Oberliga zwischen der HSG Lumdatal und der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen. Nach einem hart umkämpften Schlagtausch trennten sich beide Teams mit einem 18:18 (10:12)-Unentschieden, das von den Trainern als leistungsgerecht empfunden wurde. 

HSG Lumdatal – HSG Dutenhofen/Münchholzh. 18:18

Beide Kontrahenten lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe mit wechselnden Führungen und lagen dabei zu keinem Zeitpunkt mehr als zwei Tore auseinander. Lumdatal setzte in der Anfangsphase die etwas besseren Akzente und befand sich bis zum 9:9 zumeist knapp in Front. Kurz vor der Pause kamen aber die Gäste vor allem über Youngster Vida Majstorovic zu mehr Treffern, um einen Zwei-Tore-Vorsprung mit in die Halbzeitpause zu nehmen. 

Dieser war nach dem Kabinengang allerdings sofort aufgebraucht. Denn der Aufsteiger schaffte nach zwei verwandelten Siebenmetern von Annett Kraban den Ausgleich bei 12:12, die ihrer Mannschaft auch in den folgenden Minuten viel Sicherheit gab. Außerdem lobte Lumdatals Coach Tobias Lambmann Torfrau Sandra Elisath. „Sie hat wieder ein starkes Spiel gemacht und uns mit einigen Paraden sehr geholfen“, betonte der Trainer. Nicht ganz so viel funktionierte auf beiden Seiten im Angriff, wo vor allem aus dem Rückraum oder über das Tempo nur wenige Treffer fielen. Bezeichnend dafür verliefen dann auch die Schlussminuten eher enttäuschend, in welchen der Lucky Punch ausblieb. 

„Das Ergebnis ist im Endeffekt gerecht. Wir haben uns in der letzten Phase leider vorne zu viele technische Fehler geleistet und einiges verworfen. Da hat man den Druck richtig gemerkt. Dafür bin ich aber mit unserer Deckungsleistung zufrieden. Und wir haben unsere Konzentration auf die Defensive gelegt, nachdem hier die letzten Spiele in die Hose gingen“, resümierte Dutenhofens Übungsleiterin Edith Sasse. Nach Fortschritten in der Abwehr hofft sie künftig ebenfalls auf mehr Stabilität im Angriff. 

„Der Punkt bringt keinen jetzt wirklich weiter, ist aber vom Spielverlauf her gerecht“, lautete das Fazit von Lambmann. Mit Blick auf den Abstiegskampf sorgte der Ausgang des Derbys nämlich für keine gravierende Veränderung oder gar einen Befreiungsschlag. Gleichzeitig war Lumdatals Trainer aber auch stolz, dass sein personell dezimiertes Aufgebot mit gleich mehreren Spielerinnen aus der A-Jugend in den Reihen gegen eine deutlich besser besetzte Mannschaft ein Unentschieden geholt hat. 

 

Lumdatal: Elisath, Olemotz; Linderkamp (2), Bulling, Franziska Müller, Schmidt, Hasenkamp (1), Madeleine Müller (1), Fuhr (3), Fritz, Cybulski (3), Parma (1), Kraban (7/5) 

Dutenhofen/Münchholzh.: Buhlmann, Naß; S. Schmidt, Belter, M. Schmidt (2), Naumann, Bender (2), Nöh, Majstorovic (6/3), Kreiling (2), Carotenuto (1), Lulay, Ruppel, Müller (5/2)

Schiedsrichter: Kerth/Knodt (Erfelden). – Zuschauer: 132. – Zeitstrafen: 8:10 Minuten. – Siebenmeter: 6/5:5/5.

 

Quelle: Gießener Anzeiger, 05.12.2016