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Ein zerfahrenes Derby
Männer Oberliga

HANDBALL Oberliga Männer: HSG Wetzlar U 23 - HSG Wettenberg 23:21

 

U23 Saison 16 17Die HSG Wetzlar U 23 hat das Derby in der Handball-Oberliga der Männer knapp für sich entschieden. Die Mannschaft von Trainer Andreas Klimpke setzte sich gegen die HSG Wettenberg mit 23:21 (13:10) durch.

 

Die Gastgeber hatten den besseren Start und setzten sich in der vierten Minute auf 3:1 ab. Wettenberg ließ bis zum 4:6 (12.) keinen größeren Rückstand zu und fand in der Offensive über Aaron Weise und Sascha Puhl kleine Lücken, die sich in der 3:2:1-Deckung der Heimsieben ergaben. Der Bundesligaunterbau aus Wetzlar kam seinerseits über Regisseur Lukas Gümbel zu einfachen Gegenstoßtreffern, die sich der Youngster als vorgezogener Abwehrspieler selbst erarbeitete.

In der 20. Minute war es wieder die Nummer drei der Wetzlarer, der die Führung auf 9:6 ausbaute. Auch wenn Lukas Becker mit zwei Unterarmwürfen hintereinander für die Gäste traf, vermochten diese den Rückstand nicht zu verringern, so dass es nach 25. Minute 12:9 für die Domstädter stand. Mit einer Drei-Tore-Führung für die Spielgemeinschaft aus dem Wetzlarer Osten ging es dann auch in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel folgte eine Schwächephase auf beiden Seiten. Ergebnis dieser offensiven "Dürreperiode" war ein Zwischenstand von 14:11 nach 39 Minuten für die U 23. Großen Anteil an der torarmen Phase hatten zudem beide Keeper, Alexander Scholz auf Wetzlarer Seite und Routinier Martin Risse bei den Gästen. Wettenberg nutzte dann eine Überzahlsituation, um sich zunächst heranzukämpfen und in Person von Tom Warnke in der 45. Minute den 15:15-Ausgleich zu erzielen. Es entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel mit vielen technischen Fehler, bei dem die Wetzlarer in der 56. Minute weiterhin mit einem Tor (21:20) in Front lagen.

Klimpke-Truppe nutzt die Zeitstrafe für Gästeakteur Sascha Puhl und geht als Sieger vom Feld

Kurz vor dem Ende folgte die entscheidende Szene. Nach einem Foul an Fabian Kraft erhielt Gästeakteur Sascha Puhl eine Zeitstrafe, Timo Ludwig traf per Siebenmeter zum 22:21 - und den Schlusspunkt setzte Julian Wallwaey in Überzahl zum 23:21 für die Hausherren.

"Wenn wir diese Mannschaft auf 23 Gegentoren halten, aber unsere Chancen nicht nutzen, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass wir verlieren. Trotzdem haben wir uns richtig gut verkauft, aber das bringt nichts. Punkten muss man", lautete das Statement von Wettenbergs Trainer Axel Spandau.

Sein Gegenüber Andreas Klimpke gab sich hingegen erleichtert über das Endergebnis: "Über allem steht der Derbysieg. Das Spiel war nicht auf hochklassigem Niveau, aber die Spannung war immer da. Wir haben es verpasst, uns früher abzusetzen und uns mit einer nicht so aggressiven Abwehr immer wieder selbst in Schwierigkeiten gebracht", so der Wetzlarer Coach. (com)

 

Quelle: Wetzlarer Neue Zeitung, 02.12.2016