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Abwehr ist Erfolgsgarant der U 23
Männer Oberliga

U23 Saison 16 17Wetzlar gewinnt 38:26

Wiesbaden/Wetzlar Der Bundesliga-Unterbau der HSG Wetzlar pflügt weiter durch die Handball-Oberliga der Männer. Die U 23 aus Dutenhofen und Münchholzhausen machte auch keinen Halt vor der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden und siegte auswärts mit 38:26 (19:12).

Die Eintracht, die bis dato auf dem dritten Platz rangierte, hatte nicht den Hauch einer Chance. Dabei fanden die Gastgeber besser in die Partie und gingen nach sieben Minuten mit 3:2 in Führung. Schnell egalisierte Lennart Lauber den Rückstand - und in der zwölften Minute war es A-Jugendspieler Hendrik Schreiber, der die Grün-Weißen mit seinem Treffer zum 8:3 bereits enteilen ließ. 

Von da an hatten die Gäste die Partie fest in eigener Hand, denn gegen die agile und aggressive 3:2:1-Deckung der Domstädter setzten die Wiesbadener kaum etwas entgegen. 

Hendrik Schreiber profitiert immer wieder von den Anspielen seines Teamkollegen Lukas Gümbel

"Wir haben heute ein weiteres Mal den Grundstein in der Abwehr mit einem guten Till Klimpke dahinter gelegt", freute sich HSG-Übungsleiter Andreas Klimpke. Bis zur Halbzeit bauten die Grün-Weißen ihre Führung auf 19:12 aus und legten in Durchgang zwei sofort nach. Besonders Hendrik Schreiber drehte auf. Der Jugendnationalspieler wurde immer wieder stark von HSG-Regisseur Lukas Gümbel in Szene gesetzt und schloss mit einer hohen Effektivität ab. Als Rechtsaußen Lukas Wallwaey in der 38. Minute das zwischenzeitliche 25:15 erzielte, war die Messe in der Landeshauptstadt gelesen. Die Moral der Gastgeber war sichtlich gebrochen, was HSG-Trainer Klimpke dazu nutzte, um all seinen Spielern reichlich Einsatzzeit zu gewähren und Kräfte für die kommenden Aufgaben zu sparen. Es war tabellarisch zwar ein Spitzenspiel, auf dem Parkett aber keines. Zu einseitig gestalteten die Gäste das Geschehen, was keinesfalls vorherzusehen war.

"Wir hatten viele erkrankte oder verletzte Spieler in dieser Woche, so dass ich mit einem unwohlen Gefühl nach Wiesbaden gefahren bin. Dass es so gut läuft für uns, konnte ich nicht erahnen. Wir haben besonders das Tempospiel des Konkurrenten in den Griff bekommen und ihn immer wieder in den Positionsangriff gezwungen, wo wir eine starke Abwehrleistung abgeliefert haben. Das war heute entscheidend", lobte Coach Klimpke die Seinen. (com)

 

Quelle: Wetzlarer Neue Zeitung, 27.11.2016