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„Über den Kopf“ zu klarem Sieg
Männer Oberliga

U23 Saison 16 17MÜNCHHOLZHAUSEN - (flo). Völlig problemlos haben die Oberliga-Handballer der HSG Wetzlar U23 ihren siebten Sieg hintereinander eingefahren. Das Schlusslicht TuS Griesheim besiegte der Spitzenreiter überdeutlich mit 33:15 (14:8). „Die Mannschaft hat ein richtig gutes Spiel gemacht“, resümierte Trainer Andreas Klimpke.

Und das, obwohl die Mittelhessen zu der einen oder anderen personellen Veränderung gezwungen waren. Die Rückraumspieler Edi Pjanic (Kniebeschwerden) und Tim Weber (beruflich verhindert) fielen nämlich ebenso aus wie Kreisläufer Marvin Lindenstruth, der sich im Training eine Kapselverletzung am Sprunggelenk zugezogen hatte. Am Kreis halfen dafür aus der dritten Mannschaft Dennis Agel und aus der A-Jugend Maduwuike Okpara aus. Der Oberliga-Debütant heimste ein Sonderlob des Übungsleiters ein: „Ich war von seinem Auftritt sehr positiv überrascht. Er hat in der Abwehr im Zentrum einen richtig guten Job gemacht.“

HSG Wetzlar U23 – TuS Griesheim 33:15

Lediglich in der Anfangsviertelstunde war es keine eindeutige Angelegenheit. Das hatte den simplen Grund, dass die Bundesliga-Reserve in dieser Phase etwas schludrig mit ihren Einwurfmöglichkeiten umging. Zwei Siebenmeter und die eine oder andere freie Chance blieben ungenutzt. Deswegen führte man in der 16. Minute nur mit 8:6. Nach einer Auszeit agierte die HSG jedoch im Abschluss konzentrierter, sodass sich die klare Überlegenheit auch in Zahlen widerspiegelte. Bis zum Pausengang setzte sich die Klimpke-Sieben auf 14:8 ab.

Auch nach Wiederbeginn funktionierten die 3:2:1-Abwehr und das daraus resultierende Umschaltspiel prächtig. Griesheim, bei dem unter der Woche Trainer Oliver Lücke zurückgetreten war und der bisherige Assistent Ronald Bausch übernommen hatte, versuchte es mit vielen Eins-gegen-Eins-Aktionen, entwickelte aber wenig Durchschlagskraft und erzielte in den letzten 20 Minuten lediglich noch vier Treffer. Wetzlar, mit deutlich mehr Kraftreserven ausgestattet, drückte weiter aufs Gaspedal und schraubte den Vorsprung von 19:11 (41.) auf das finale 33:15.

„Wenn der erste gegen den Letzten spielt, muss man es eher über den Kopf als über die Qualität entscheiden“, war Klimpke mit der Einstellung seiner Truppe zufrieden. „Das einzig Negative, was mich auch etwas nachdenklich stimmt, ist die Zuschauerzahl. Dafür, dass wir Tabellenführer sind, hatte ich auf mehr Unterstützung gehofft.“

 

Wetzlar U23: Scholz, Klimpke; J. Wallwaey (3), Gümbel (7), Leger (2), L. Wallwaey (3), Bremond (5/2), Schreiber (4), Schwalbe, Agel (1), Okpara, Lauber (3), Ludwig (5/3).

Griesheim: Bolling, Podsendek; Steinmetz (2), Kudernak (1), Kupzog, Patrzalek (1), Drews (1), Wesp, Rohaly (1), Friedrich (2), Werkmann, Avemarie (3), Ahrensmeier (2), Vögele (2).

Schiedsrichter: Eichner/Henkel (Wiesbaden/Rüsselsheim) – Zuschauer: 100 – Zeitstrafen: 4:4 Minuten – Siebenmeter: 7/5:1/0.

 

Quelle: Gießener Anzeiger, 21.10.2016